Auch Sie nutzen KI! Mit großer Wahrscheinlichkeit gehören Sie zur Personengruppe, die mehrmals täglich ein Smartphone benutzt. Wussten Sie, dass dabei automatisch und ohne es aktiv zu steuern, KI-Software verwendet wird? Zum Beispiel werden Fotos auf Ihrem Gerät mit KI sortiert, angezeigt und gescannt. Das funktioniert so gut, dass Ihre Großtante Hildegard überaus treffsicher auf Zigtausenden Fotos erkannt und angezeigt wird. Aber auch beim Schreiben von Textnachrichten ist Ihre persönliche KI allgegenwärtig. Präzise und vollautomatisch merzt sie Ihre Lieblingsschreibfehler aus, analysiert Ihren Schreibstil und generiert mit beträchtlicher Gründlichkeit das als Nächstes aufzuschreibende Wort.
Herzlich willkommen im KI-Universum Haben Sie schon einmal Textnachrichten mit einem KI-Chatbot ausgetauscht oder sich mit einem KI-Sprachmodell auf der Tonspur unterhalten? Welchen Eindruck hinterlässt diese Kommunikation bei Ihnen? Und können Sie die Aussagen einiger KI-Entwickler bestätigen, dass KI die Zusammenarbeit im Team überflüssig macht? Kann es darüber hinaus sein, dass KI ein besserer Partner als Ihr Teamkollege ist? Im Handwerk noch hinterfragt, ist KI in der Altenpflege bereits auf dem Vormarsch. Künstliche Intelligenz hilft zum Beispiel dabei, die Gehirnfunktionen von Senioren zu erhalten. Aktuellen Tests zufolge verfügen KI Systeme über ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Eloquenz. KI-
gestützte Ansprechpartner für Senioren optimieren außerdem das Zeitmanagement des Pflegepersonals.
Bildgebung ohne Fotoapparat Unser Medienkonsum wird ebenfalls zunehmend von KI-Systemen dominiert. Das betrifft längst nicht mehr nur das geschriebene Wort. Text-zu-Bild-Konverter sind in der Lage, aus Textbeschreibungen fotorealistische Bilder zu erzeugen. Diese Tools haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und ermöglichen es, sehr gute visuelle Inhalte zu erstellen. Dabei sind gestalterische Fähigkeiten ebenso wenig erforderlich wie Kenntnisse in der Fotografie. So gehts: Text-zu-Bild-Konverter greifen auf aktuelle KI-Modelle und riesige Datensätze von Bildern und Textangaben zu. Nachdem der Nutzer die Textbeschreibung (den Prompt) eingegeben hat, folgt die Analyse durch das KI-Modell. Nach wenigen Sekunden wird der umschriebene Inhalt visuell dargestellt. Das klappt bisweilen sehr gut, es sei denn, der Nutzer sucht eine technisch anspruchsvolle Darstellung.
Natürliche Intelligenz Das alles ist sehr beeindruckend. Beim Blick auf die entsprechende Bildgebung wird jedoch schnell klar, dass sich die KI mit Blechbearbeitung nicht wirklich auskennt. Wer als ausgebildeter Dachhandwerker das fehlerhafte Bild dieses Kommentars etwas genauer anschaut, erkennt sehr schnell, dass hier Kollege KI am Werkeln war. Bei BAUMETALL werden übrigens alle mit KI generierten Bilder und Texte gekennzeichnet. Und noch etwas ist wichtig: Wer aus den echten Fehlern anderer lernen möchte, benötigt keine KI, sondern eher ein Fachzeitschriftenabonnement.
Herzlichst Ihr
Klempnermeister Andreas Buck
(Chefredakteur)